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November 2018

Der Ausbildungsrahmenplan – Grundgerüst für gute Ausbildung

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Im Ausbildungsrahmenplan bzw. der zeitlichen und fachlichen Gliederung der Ausbildung, die von den Industrie- und Handelskammern auch für Veranstaltungskaufleute und Fachkräfte für Veranstaltungstechnik veröffentlicht werden, sind alle wichtigen zu vermittelnden Inhalte der Ausbildung fest definiert. Die Aufgaben der Zwischen- und Abschlussprüfungen gründen selbstverständlich ebenfalls auf diesen Inhalten.

Jeder Ausbildungsbetrieb verpflichtet sich zur Vermittlung der definierten Ausbildungsinhalte –egal, ob alleine oder im Verbund mit anderen Betrieben!

Zugegeben, die „Zeitliche und sachliche Gliederung“ ist nicht wirklich spaßig zu lesen und letztendlich werden die Inhalte sicherlich zeitlich unterschiedlich verteilt in jedem Betrieb vermittelt. Und dennoch: als Ausbilder kommen wir nicht umhin, uns diesem Thema zu widmen. Eine Möglichkeit ist hierbei, sich selber, auf den Betrieb zugeschnittene Etappen-Ziele für die Ausbildung zu definieren und z.B. festzulegen, welche Inhalte in der Abteilung Projekt, Marketing, Finanzen etc. vermittelt werden. Feedbackgespräche mit dem Azubi nach jeder Etappe helfen bei der Evaluierung und geben die Möglichkeit zum Nachjustieren, sollten gewisse Inhalte auf der Strecke geblieben sein.

Auch die Azubis selber können hier meines Erachtens nach mit in die Verantwortung gezogen werden: Überreicht man ihnen zu Beginn ihrer Ausbildung klar formulierte Ausbildungsziele pro Abteilung, sollten sie in der Lage sein, die Inhalte zur Not auch beim Ausbilder einzufordern.

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